Zwischen Dom, Europa und Zukunft – Moderation beim Fest der Demokratie in Neustadt

Zwischen Dom und Demokratie – was bedeutet Freiheit eigentlich im Alltag? Wie stark ist der europäische Gedanke heute noch? Und was gibt uns Hoffnung in Zeiten multipler Krisen?

Diesen Fragen widmete sich die Gartenbühne beim diesjährigen „1832. Fest der Demokratie“ in Neustadt an der Weinstraße. Im Kirchgarten von St. Marien kamen Menschen zusammen, um zuzuhören, mitzudiskutieren und unterschiedliche Perspektiven auf Demokratie, Gesellschaft und Zukunft zu hören. Die Moderation der Gesprächsreihe durfte ich übernehmen.

Den Auftakt machte das Gespräch „Zwischen Dom und Demokratie: Wege zu geteilter Freiheit“ mit dem Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Freiheit und Verantwortung zusammenhängen und welchen Beitrag Kirche und gesellschaftliche Institutionen für den Zusammenhalt leisten können.

Im Anschluss richtete sich der Blick nach Europa. Unter dem Titel „Freiheit pflanzen in Europa: Wie laut sind aktuell die pro-europäischen Stimmen?“ diskutierten Wolf Peter Kaczmarczyk (Pulse of Europe e.V.), Evelin Wirbitzky (SWR Journalistin und Moderatorin) und Peter Reckling (Pulse of Europe Marburg) über den Zustand des europäischen Gedankens und darüber, wie demokratische Werte über Grenzen hinweg gestärkt werden können.

Am Nachmittag ging es um Zukunftsfragen. Dr. Nicole Aeschbach von der Universität Heidelberg gab Impulse zum Thema nachhaltige Zukunftsgestaltung und sprach mit darüber, wie gesellschaftliche Transformation gelingen kann, ohne den Blick für Hoffnung zu verlieren. Hier habe ich gelernt, was der ökologische Handabruck ist. Wenn ihr das Modell noch nicht kennt, gerne mal googlen!

Den Abschluss bildete das Gespräch „Demokratie predigen: Kirchen im Stresstest?“ mit Dorothee Wüst, Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche der Pfalz. Dabei ging es um die Rolle der Kirchen in gesellschaftlichen Debatten und die Frage, wie sie in polarisierten Zeiten Haltung zeigen können.

Das Fest der Demokratie knüpft an die Tradition des Hambacher Festes von 1832 an und zeigt, dass Fragen nach Freiheit, Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt aktueller denn je sind. Danke an Martin Lange und die Stadt Neustadt für die Möglichkeit, hier als Moderator mitzuwirken!

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